22.07.2015

Geben Rohrleitungen Bisphenol A ans Trinkwasser ab?

Immer wieder schaffen es nicht nur alte Bleirohre in die Berichterstattung über die Trinkwasserqualität, sondern auch solche Rohrleitungen, in denen Innenverkleidungen mit Kunstharzen eingesetzt wurden. Das Problem: Kunstharze (oder Epoxidharze) enthalten Bisphenol A (BPA), das zu einer Gruppe von Substanzen (endokrine Disruptoren oder Xenohormone) gehört, die prinzipiell hormonähnlich wirken können.

22.07.2015

Neue Höchstgehalte für Blei und eine geplante Überarbeitung der Quecksilberhöchstgehalte

Am 16. Juli 2015 ist die Verordnung (EU)  2015/1005 zur Änderung der Kontaminantenverordnung (EG) Nr. 1881/2006 bezüglich der Höchstgehalte für Blei in bestimmten Lebensmitteln in Kraft getreten. Einige bestehende Höchstgehalte werden abgesenkt bzw. angehoben, während darüber hinaus neue Höchstgehalte für weitere Produktkategorien eingeführt werden. Die geänderten bzw. neuen Höchstgehalte gelten ab dem 1. Januar 2016.

22.07.2015

CVUAs Baden-Württemberg veröffentlichen Merkblatt zur Allergenkennzeichnung von loser Ware

Die baden-württembergischen Behörden haben ein Merkblatt zur Kennzeichnung allergener Zutaten und Verarbeitungshilfsstoffe in nicht vorverpackten Lebensmitteln veröffentlicht. Das Dokument gibt betroffenen Betrieben eine Hilfestellung mit Beispielen zur korrekten Kennzeichnung gemäß der Vorläufigen Lebensmittelinformations-Ergänzungsverordnung (VorlLMIEV).

10.07.2015

BMEL zieht Aktionslevel für Chlorat-Rückstände in Lebensmitteln zurück

Aufgrund der durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) neu abgeleiteten toxikologischen Endpunkte für Chlorat wurden am 06.07.2015 die bisher in Deutschland gültigen Aktionslevel für Chloratrückstände in Lebensmitteln vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zurückgezogen.

22.06.2015

Norovirus in Tiefkühl-Erdbeeren

Im Einzelhandel kam es zu einem Produktrückruf, nachdem bei Routinekontrollen Noroviren in tiefgekühlten Erdbeeren nachgewiesen wurden. Die Kontamination betrifft 24 Tonnen Erdbeeren aus Ägypten, die zum Teil auch in einer ebenfalls zurückgerufenen Tiefkühl-Beerenmischung verarbeitet wurden.