Umfeldhygiene

Zur Erfassung und Kontrolle des mikrobiologischen Status im Produktionsumfeld bietet das ifp die akkreditierte Probennahme von Umfeldhygieneproben in Betrieben der Lebensmittelbranche an.

Grundsätzlich können alle Oberflächen-, Einrichtungs- und Bedarfsgegenstände sowie Personal mittels verschiedener Techniken überprüft werden:

  • Tupferverfahren
  • Abklatschverfahren
  • Wischerverfahren

Prüftätigkeiten und Beratung zu allen Aspekten der Umfeldhygiene

  • Durchführung und Überprüfung  von Monitoringprogrammen
    Prüfstelle, Probenahmeart, Häufigkeit, Prüfparameter sowie Bewertung der Ergebnisse
  • Überprüfung von Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen
  • PEM (pathogen environmental monitoring)
    Überprüfung auf Vorhandensein von pathogenen Mikroorganismen im Produktionsumfeld
  • Personalmonitoring
  • Probenahme und Ursachenfindung bei Harvarien

ifp-Konzept zum PEM (pathogen environmental monitoring)

Allgemeine Informationen:

Das Pathogen Environmental Monitoring (PEM) ist ein dynamisches Verifizierungswerkzeug. Mit diesem Werkzeug lässt sich die Entdeckungswahrscheinlichkeit erhöhen, sodass das Risiko einer umfeldbedingten Kontamination abgeschätzt und definierte Maßnahmen umgesetzt werden können. In der Lebensmittelbranche gängige Standards fordern das PEM als Verifizierungsmaßnahme.

Mit Hilfe der Identifizierung von pathogenen Mikroorganismen, wie Salmonellen und Listerien, Indikatorkeimen wie Enterobacteriaceae und coliforme Keime und weiterer Keime mittels Luft- und Wassermonitoring, lässt sich die Umsetzung der guten Hygiene-/ und Herstellungspraxis (GHP und GMP) überprüfen.

PEM Konzept

Wir unterstützen Sie bei

  • Klassifizierung des Produktionsbetriebes in Bereiche
  • Erstellung des Zonenkonzeptes
  • Erstellung von Probenahmeplänen / Monitoringkonzepten
  • Wahl der Materialien
  • Schulung der Mitarbeiter
  • Durchführung von Probenahmen und Monitorings
  • Überprüfung / Begleitung der internen Probenahmen und Monitorings