Sensorik in der Qualitätsbeurteilung von Lebensmitteln

Die sensorischen Eigenschaften von Lebensmitteln haben, als wesentliches Qualitätskriterium in der Beurteilung, in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Bei der Sensorik handelt es sich um wissenschaftliche Untersuchungen, die den Zusammenhang zwischen Produkten (Zutaten, Inhaltsstoffen, Verpackungsmaterialen) und deren Wahrnehmung und Bewertung mit den menschlichen Sinnen untersuchen.

Zu den Anwendungsgebieten im Lebensmittelbereich zählen:

  • Produktentwicklung
  • Qualitätsverbesserung/Qualitätskontrolle
  • Überprüfung von Mindesthaltbarkeiten
  • Beurteilung von Packmitteln und Packstoffen

Sensorik im ifp: moderne Räume, geschulte Prüfer

Das ifp Institut für Produktqualität verfügt über einen nach ASU L 00.90-2:2015-06 eingerichteten Sensorikraum. Dieser umfasst einen Vorbereitungsbereich, einen Bereich für Gruppenprüfungen sowie einen separaten Raum mit acht Kabinen für Einzelprüfungen und Schulungen.

Unsere Prüfer werden aufgrund ihrer sensorischen Fähigkeiten ausgewählt. Eine regelmäßige interne Eignungsprüfung bestehend aus Erkennungsprüfungen, Rangordnungsprüfungen, Dreiecksprüfungen und beschreibenden Prüfungen in Anlehnung an die ASU L 00.90-10:2015-06 gewährleistet eine gleichbleibende Qualität der sensorischen Prüfungen. Ergänzend hierzu werden die produktspezifischen Kenntnisse durch separate Schulungen stetig erweitert.

Unsere Leistungen für die Lebensmittelindustrie

Zu unseren Leistungen zählen folgende sensorische Prüfungen:

  • einfach beschreibende Prüfung nach §64 LFGB ASU L 00.90-6:2015-06
  • Rangordnungsprüfung nach §64 LFGB ASU L 00.90-4:2011-01
  • Dreiecksprüfung nach §64 LFGB ASU L 00.90-7:2007-12
  • sensorische Prüfung von Bedarfsgegenständen nach §64 LFGB ASU B 80.00-4:2008-10 / DIN 10955
  • Überprüfung der Mindesthaltbarkeit von Lebensmitteln nach §64 LFGB ASU L 00.90-12:20047-7